Friedrich
Schiller

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Briefe von Friedrich Schiller

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         Briefe
            1795

Friedrich Schiller an Friedrich Cotta.

[Jena] den 2. Octob. [Freitag] 95.

Vergeblich habe ich mir heute zum IXten Stück Hofnung gemacht. Dießmal macht der Buchdrucker sehr lang und ich bitte Sie recht sehr ihm für die 3 nächsten Stücke Schnelligkeit zu empfehlen. Ich sende deßwegen heute vollends alles, was in das Xte Stück kommt. Sie können die leeren Plätze hinter den prosaischen Aufsätzen damit füllen, und was auf diese Art nicht Platz findet, hinten folgen lassen. Die Ordnung der kleinen Stücke überlasse ich Ihnen und dem Setzer. Sie sorgen bloß, daß soviel als möglich die Seiten gefüllt und die leeren Räume vermieden werden. Alle Gedichte in diesem Stücke (wenn es für die Elegie nicht schon zu spät ist) werden mit der gewöhnlichen Textschrift gedruckt und alle einzelnen Verse, wie immer gebrochen. Adieu.

Sch.

Wenn die Elegie abgedruckt ist, so senden Sie mir den einzelnen Bogen.


Bemerkungen

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Empfangs- und Beantwortungsvermerk:
4. Okt.
5. Okt.

 

Empfangs- und Beantwortungsvermerk:
7. Okt.
11. Okt.

 

Empfangs- und Beantwortungsvermerk:
12. Okt.
12. Okt.

1 Zu S. 276. Z. 12. Die Reinwaldschen Gedichte sandte Cotta zurück.
2 Zu Z. 15. Von Kosegarten brachte das Novemberheft der Flora das Gedicht „Huldigung“. Schiller hatte die Kosegartenschen Gedichte wohl erst für den Almanach geprüft und nach seiner Art durch Streichen sie zu verbessern gesucht. Kosegarten beklagte sich später noch über derartige Streichungen. Vgl. an Sch. vom 15. Dez. 1796 (Brfw. m. C. S. 22).
3 Zu Z. 33. Die Ankündigung des Reichardtschen Journals: Frankreich.
4 Zu S. 277. Z. 30. Zur Flora gab Sch. keine Gedichte, so oft er auch Hoffnung dazu machte.

 
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