Friedrich
Schiller

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Briefe von Friedrich Schiller

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      Schiller, Friedrich
         Briefe
            1795

Friedrich Schiller an Friedrich Cotta.

Jena den 8. Jun. [Montag] 95.

Kaum habe ich noch Zeit, lieber Freund, Ihnen ein Wörtchen zum Gruß zu sagen. Mehrere Wochen habe ich vor zerstreuenden Besuchen und schlechtem Befinden, des üblen Wetters wegen, kaum zu mir selbst kommen können, und dann drängte mich der Aufsatz für die Horen gar sehr. Hier erhalten Sie nun den Beschluß des Centaurs. Ich fürchte, Sie haben ihn früher gebraucht; aber vorigen Posttag habe ich mich zu übel befunden, als daß ich das Manuscript hätte ordnen können.

Groß genug ist der dießmalige Transport meiner Briefe. Seyen Sie so gut, mir so wie Sie diesen Brief erhalten die biß dato abgedruckten Bogen zuzuschicken. Nächstens mehr. Ihr

Sch.


Bemerkungen

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Empfangs- und Beantwortungsvermerk:
18. Juni.
19. Juni.

1 Zu S. 179. Z. 14. Der Centaur ist das 6te Horenstück. Vgl. zu Nr. 852.
2 Zu Z. 17. Der Transport der Fortsetzung der ästhetischen Briefe.

 
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