Friedrich
Schiller

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Briefe von Friedrich Schiller

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      Schiller, Friedrich
         Briefe
            1795

Friedrich Schiller an Friedrich Cotta.

[Jena] den 19. März [Donnerstag] 95.

Hier folgt der Beschluß des 2ten Aufsatzes zum 4ten Stücke. Mit dem nächsten Posttag erhalten Sie einen neuen Aufsatz von Göthen, der eben abgeschrieben wird. Von mir wird in diesem Stücke doch auch ein starker Beytrag erscheinen, historischen Innhalts.

Es freut mich, daß sich die Liebhaber der Horen noch immer vermehren. Unser Journal wird auch an Varietät immer mehr gewinnen.

Veränderungen mit dem Papier wollte ich für diesen Jahrgang nicht mehr anrathen. Im nächsten lassen sich dafür noch verschiedene Aenderungen auch in Rücksicht auf den Druck treffen.

Es ist mir angenehm, daß wir Sie auf Ihrer Reise nach Leipzig hier sehen werden. Richten Sie es aber doch so ein, daß Sie wenigstens einen vollen Tag bleiben können. Es giebt so mancherley zu reden und miteinander abzuthun, was einem nicht sogleich einfällt. Auch würde es gut seyn, wenn Sie hier herum noch einige persönliche Bekanntschaften machten.

Außer dem Briefe, worinn Engels Manuscript lag, werden Sie noch 2 von mir erhalten haben.

Dieses 4te Stück hoffe ich wird nun in den ersten Wochen des Aprils fertig seyn können. Von meiner Seite soll es gewiß nicht fehlen. Leben Sie recht wohl.

Sch.


Bemerkungen

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1 Zu S. 146. Z. 25. Vgl. zu Nr. 829.
2 Zu Z. 31. Vgl. zu Nr. 822.
3 Zu S. 147. Z. 3. Im Reichsanzeiger vom 27. Febr. stand die Anfrage: Ist wohl ein Verhältnis darin, daß ein Journalheft von 6 Bogen auf 5 Quartseiten, und dagegen manches wichtigere Werk auf so viel Zeilen, und ganze Jahrgänge großer und guter Journale gar niemals rezensirt werden? Und muß die Bemerkung dieses (und ähnlicher!) Mißverhältnisse dem sehenden Publikum nicht unangenehme Empfindungen erregen? Etc. Vgl. Nr. 751.
4 Zu Z. 17. Vgl. X.
5 Zu Z. 26. In Nr. 69 vom 7. März der A. L. Z.
6 Zu Z. 18. Den Recensenten kenne ich nicht. Vgl. Nr. 808.
7 Zu S. 148. Z. 4. Fortsetzung der Unterhaltungen.
8 Zu Z. 5. Die Belagerung von Antwerpen.
9 Zu Z. 11. und 15. Vgl. X. vom 13. März.
10 Zu Z. 21. Das Engelsche Manuskript hatte Schiller mit dem Briefe vom 2. März geschickt. Seitdem hatte er drei Briefe vom 4. 9. 16. geschickt.

 
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