Friedrich
Schiller

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Briefe von Friedrich Schiller

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      Schiller, Friedrich
         Briefe
            1795

Friedrich Schiller an Gottfried Körner.

Den 10. März [Dienstag. 1795.]

Hier Hast Du ein Paar Worte über Deinen Aufsatz. Gern hätte ich mich weitläufiger eingelassen, aber es war unmöglich, ohne tief ins Detail zu gehen, welches mir in einer Materie von dieser fremden Natur nicht leicht gewesen wäre. Sieh nun, ob Du unter meinen Bemerkungen etwas findest, was Du brauchen kannst. Vor allen empfehle ich Dir meine letzte Anmerkung, und dann auch dieses: daß Du von Seite 30 bis 40 mehr Klarheit und Anschaulichkeit in Deinen Vortrag bringen mögest.

Den Rest von Schlegel sende mir mit rückgehender Post, sonst kann ich ihn nicht brauchen. Vergiß es ja nicht. Je früher Du mir Deinen Aufsatz zurückschicken kannst, desto mehr wirst Du mich beglücken; denn das Manuscript zum 4ten Horenstück muß in wenigen Wochen abgehen.

               Dein

Sch.


Bemerkungen

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S. 146. Z. 20. Nach MDM. ist einzuschalten: Herzliche Grüße an alle.
1 Zu S. 146. Z. 7. Vgl. zu Nr. 811.
2 Zu Z. 16. Der Rest von Dantes Hölle u. Schlegels Uebersetzung. Schlegel hatte aber vorläufig nach Z. keinen Rest mehr zu schicken. Erst im 7. Horenheft erschien eine weitere Fortsetzung.

 
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