Friedrich
Schiller

www.wissen-im-Netz.info

Briefe von Friedrich Schiller

Homepage
   Literatur
      Schiller, Friedrich
         Briefe
            1795

Friedrich Schiller an den Herzog Friedrich Christian von Augustenburg.

Jena den 4. Maerz [Mittwoch] 1795.

               Durchlauchtigster Herzog, gnädigster Herr,

Ich habe es vor einigen Wochen gewagt, Ew. Durchlaucht das erste Stück meiner Monathschrift, welches den Anfang meiner aesthetischen Briefe enthält, in Unterthänigkeit zu überreichen. Erlauben Sie mir nunmehr, gnädigster Herr, Ihnen auch die fernere Fortsetzung dieser Schrift, der ich kein höheres Glück wünschen kann, als daß sie Ihres Beyfalls würdig seyn möge, zu Füßen zu legen.

Höhere Angelegenheiten, ich weiß es, als diese litterarischen sind, beschäftigen jetzt Ihre Aufmerksamkeit; aber wenn Ihr Geist, nach wichtigern Geschäften, nach einer Erholung umher blickt, so dürfen sich die Musen Ihnen nahen und Sie finden im Genusse der Wahrheit und der Schönheit ein Vergnügen, das nur den Edelsten aufbehalten ist.

Möchte auch ich dem Geist und dem Herzen Eurer Durchlaucht etwas anzubiethen haben, das Ihrer nicht ganz unwürdig ist.

Mit unbegrenzter Devotion und Ehrfurcht ersterbe ich

         Euer Herzoglichen Durchlaucht
                  unterthänigster

Fr. Schiller.


Bemerkungen

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

1 Zu S. 142. Z. 20. Vgl. zu Nr. 801.

 
Google
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de.