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Schiller

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Biografien - Schiller und Schwaben

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               W. Chronik 1884
               Neujahrsblätter

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Was wollen die Neujahrsblätter?

Wie Württemberg geworden was es ist, und was von der Vergangenheit das Volk mit gutem Grund in ehrendem Gedächtnis bewahrt, das sollte vor allem unsere heranwachsende Jugend wissen; bei ihr und mit ihr im schwäbischen Hause Sinn und Liebe für die vaterländische Geschichte zu wecken und zu nähren, ist der Zweck der „Württembergischen Neujahrsblätter“. Der Name ist schweizerischem Vorbild entnommen; dort erscheinen in manchen Kantonen auf jedes Neujahr Schriften über heimatliche Geschichte, welche, von Jung und Alt begierig erwartet und gelesen, eine für die Vaterlandsliebe förderliche Kenntnis der Geschichte verbreiten. In Württemberg ist zwar für die Kunde der vaterländischen Geschichte von langer Zeit her viel geschehen. Als mustergiltig für deutsche Spezialgeschichte ist C. F. Stälin’s Wirtembergische Geschichte anerkannt; die Orts- und Bezirksgeschichte ist in den Oberamtsbeschreibungen, um welche uns die Nachbarn beneiden, so eingehend dargestellt wie nirgends in deutschen Landen. Aber wie wenige benützen diese Schriften, wie selten findet sich auch bei gebildeten Württembergern eine genauere Bekanntschaft mit der Vergangenheit ihres Heimatlandes! Indem die „Neujahrsblätter“ daran arbeiten, die Schätze, welche Württemberg in seiner Geschichte besitzt, verbreiten zu helfen, bitten sie um die Unterstützung aller Vaterlandsfreunde.

Die „Neujahrsblätter“ werden je ein in sich abgeschlossenes Thema aus der württembergischen Geschichte in allgemein verständlicher Fassung behandeln und jährlich im Dezember 3-4 Bogen stark mit einem oder mehreren Bildern zum Preis von je 1 Mark erschienen. Es liegen vor:

Blatt I. (1884): Eberhard im Bart. Von Gustav Bossert.

„ II. (1885): Schiller und Schwaben. Von Paul Lang.

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