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Homepage Literatur Schiller, Friedrich Biografien Schwab - Schillers Leben Vorwort Inhalt Buch 1 Geschlecht Bei den Eltern Karlsakademie Regungen der Poesie Verhalten z. Akademie Medizin. Studien Die Räuber Austritt aus Akademie Druck der Räuber Schillers erste Lyrik Aufführung Räuber Folgen Schillers Flucht Ankunft in Mannheim Gericht über Fiesko Aufe. in Bauerbach Lotte von Wolzogen Poetische Arbeitenh Aufe.in Mannheim Aufführung des Fiesko Kabale und Liebe Auszeichnung Dramatische Arbeiten Don Carlos. R. Thalia Liebe, Freundschaft Rückblick Buch 2 Leipzig, Dresden Studien Philosophie Freundschaft Lyrik Schillers In Weimar Rudolstadt Rückkehr Weimar Don Carlos Aufe. in Volkstädt Bek. Griechen Schiller u. Goethe Rück. nach Weimar Arbeiten Professur Phil. Fortbildung Häusliches Leben Hist. Schriften Krankheit Kantianismus Rückfall Erholung Todesfeier Hellebeck Brief an Schiller Antwort Ästhet. Studien Besuche Reise nach Schwaben Rückblick Buch 3 Schiller, Humboldt, Goethe Horen Fortführung Horen Schillers Aufsätze Lyrik Musenalmanach Epos und Drama Xenien Familienverluste Abschied Philosophie Balladenjahr Wallenstein Auff. Lager Auff. Piccolomini Wallensteins Tod Urteile Wallenstein Literar. Berührungen Häuslicher Jammer Maria Stuart Jungfrau von Orleans Auff. Jungfrau Urteile Schillers Tischreden Lebene in Weimar. Braut von Messina Gelehrte mit Schiller Wilhelm Tell Letztes Lebensjahr Der letzte Winter Krankheit und Tod Begräbnis Rückblick Urkunden Inhalt Genealogisches Schema Amtliche Notizen Genealog. Notizen Mutter Genealog. Notizen Vater Schreiben Diakonus Palmer Brief Pfarrer Hochstetter Brief Joh. Fried. Schiller Zubringensinventar Protokoll Geburtshaus Beilage Taufschein C. Schiller Taufschein F. Schiller Taufschein L. Schiller Lateinische Schulverse Zeugnisse Schillers Revers Montirungsstücke Brief Schillers des Vaters Auszug Schillers Taufschein Matrikel Schillers Brief von Karls-Akademie Brief an Zumsteeg Brief an Wacks Brief an Frau von Simanowitz Brief an C. Reinwald |
VorwortDie Veranlassung zu diesem Versuch einer gedrängten und doch möglichst vollständigen Biographie des großen Lieblingsdichters der Deutschen hat meine Mitwirkung bei der Enthüllung seines Standbildes gegeben, der ein wiederholtes Studium seiner Werke vorangehen musste, das sich sehr natürlicher Weise auch nachher fortgesetzt hat. Der Plan meiner Darstellung soll, wie ich zu hoffen wage, durch sie selbst klar werden. Die Hauptquellen und Hilfsmittel, welche zu benützen waren, sind größtenteils so bekannt, dass ich hier ihr Verzeichnis, das man bei andern Biografen Schillers, am vollständigsten in H. Dörings neuestem Abrisse von Schillers Leben findet, nicht wiederholen will. Nur so viel sei bemerkt, dass aus den Quellen, soweit sie mir zugänglich waren, von mir immer unmittelbar geschöpft worden ist, dass ich zu dem Ende namentlich die verschiedenen Briefwechsel Schillers der genauesten Durchsicht unterworfen habe, und dass die Lebensbeschreibungen Dörings, Carlyles, Hoffmeisters und Hinrichs, die von entschiedenem, wenn auch sehr verschiedenartigem Verdienste sind, von mir zwar vielfältig, aber hauptsächlich nur dann unmittelbar benützt worden sind, wenn mir einzelne Quellen für mein Studium nicht zu Gebote standen, oder, wenn ich besonders treffende Ansichten aus ihnen hervorzuheben, manchmal auch Behauptungen, denen ich nicht beipflichten konnte, zu widersprechen hatte. Dass es mir nicht einfallen konnte, die größeren kritisch-historischen Werke der beiden letztgenannten Schriftsteller durch meine Arbeit überflüssig machen zu wollen, brauche ich wohl nicht erst zu sagen. Wo ich es für passend erachte, habe ich stets unter dem Texte durch die nötigen Zitate auf meine Quellen und Subsidien verwiesen. Nicht wenig Neues ist übrigens teils aus übersehenen gedruckten Notizen und Urteilen hinzugekommen, teils aus mündlichen und brieflichen Mitteilungen von Zeitgenossen des großen Dichters an den Biografen, teils auch endlich aus Urkunden und aus bisher unbekannten, oder unvollständig mitgeteilten Briefen Schillers, die zusammen gleichzeitig mit gegenwärtiger Lebensbeschreibung veröffentlicht werden1). Dass der Verfasser seine eigenen Erfahrungen auf dem Gebiete der Poesie zur Erklärung und Beurteilung mancher Phänomene in der Entwicklungsgeschichte des Dichters zu benützen sich erlaubt hat, wird man ihm, da es mit der nötigen Beschiedenheit geschehen ist, nicht verübeln. Für die Jugendgeschichte meines Helden zog ich eine von den meisten meiner Vorgänger entweder ganz übersehene oder nur aus dritter Hand und daher unvollständig benützte Schrift mit gehöriger Vorsicht zu Rate. Sie führt den Titel: „Schiller der Jüngling, oder Szenen und Charakterzüge aus seinem frühern Leben. Stendal, bei Franzen und Grosse, 1806.“ Döring nennt als deren Verfasser K. W. Ömler. Dieselbe wimmelt zwar von Unrichtigkeiten; wo sie aber ihre Gewährsmänner nennt oder erraten lässt, worunter Moser in Ludwigsburg, der Jugendfreund Schillers, und Beil in Mannheim die wichtigsten zu sein scheinen, durfte ihren Angaben, die zuweilen anderswo vergebens Gesuchtes und nicht Unwichtiges enthalten, unbedenklich Glauben geschenkt werden. Ihr Gegenstück von demselben Verfasser „Schiller, oder Szenen und Charakterzüge aus seinem späteren Leben“ stand mir nicht zu Gebote. Die ebenfalls nicht unergiebige „Skizze einer Biografie“ usw. (Leipzig bei Karl Tauchnitz 1805) soll, nach Dörings Versicherung, J. G. Gruber zum Verfasser haben. Ihr Vorbericht aber ist mit P. unterzeichnet, Stil und Behandlungsweise des Gegenstands erinnern durchweg an die Schrift „Schiller der Jüngling.“ Während der Korrektur des dritten Buches erschien der dritte und letzte Band von Eduard Boas Nachträgen zu den sämtlichen Werken, und konnte so leider nur noch teilweise von mir benützt werden. Der Leser erfahre hier noch aus demselben nachträglich, dass die Schauspielerin Sophie Albrecht im Jahr 1839… Hier bricht die verwendete Ausgabe der Biografie bedauerlicherweise ab. Kann mir jemand eine vollständige Version für einige Tage zur Verfügung stellen? Bitte unter juergen@kuehnle-online.de melden. Vielen Dank. 1) Urkunden über Schiller und seine Familie; mit einem Anhang von fünf neuen Briefen usw. von G. Schwab. Stuttgart, S. G. Liesching 1840. |
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