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Revers von Schillers Vater für den Sohn bei dessen Eintritt in die Akademie.

(Mitgetheilt von Hrn. Pfarrer Wolf in Beinstein.)

Revers.

   Nachdeme es seiner regierenden Herzoglichen Durchl. zu Wrg. gnädigst gefällig gewesen, den Sohn

Johann Christoph Friedrich Schiller

in die herz. Mlt.-Acad. zu unserer unterthänigsten Danksagung in Gnaden aufzunehmen, nach den Grundgesetzen dieses herz. Instituts aber erforderlich wird, daß ein dahin eintretender Elev sich gänzlich den Diensten des herz. Wrgschen Hauses widme, und ohne darüber zu erhaltende gnädigste Erlaubnuß aus demselben zu treten nicht befugt seyn, auch hierüber von beiderseitigen Aeltern ein Revers ausgestellt werde, so haben wir uns dessen um so weniger entbrechen wollen, vielmehr versprechen wir, daß obbenannter dieser Sohn dieser Einrichtung sowohl als allen übrigen Gesetzen und Anordnungen des Instituts auf das genaueste nachzuleben geflissen seyn wird.

   Urkundlich unter unsern eigenhändigen Unterschriften und vorgedruckten angeborenen Pettschaften,

   Gegeben Ludwigsburg, den 23. Sept. 1774.

Vater Johann Caspar Schiller, Hauptmann bei dem Herzogl. General-Lieutenant v. Steinschen Infanterie-Regiment.         (L. S.)1)

Mutter Elisabetha Dorothea, geborene Kodweißin.

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1) Aus dem "angeborenen Pettschaft" Schillers erhellt, daß dieses schon damals eine emporgerichteten Pfeil im Schilde linker Hand und über dem Helme führte. ­

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