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Auszug aus einem Briefe des Herrn Pfarrers M. Hochstetter

zu Bittenfeld

an den Herausgeber G. Schwab.

   - - - Wegen des Seite 14 erwähnten Johann Friedrich Schiller, der an der geistigen Ausbildung des Dichters Antheil genommen haben soll, habe ich das Taufbuch nachgeschlagen und pünktlich durchgegangen, von der Zeit der Verheurathung seines Großvaters an - des Joh. Schillers - 30. Oct. 1708 bis an seinen Tod, 11. Jun. 1733, aber keinen Johann Friedrich gefunden. Er ist also gewiß kein Bruder seines Vaters, und Oheim des Dichters, sondern scheint zu der Seite 4 erwähnten Familie der Schiller in Marbach gehört zu haben. Dagegen zweifle ich nun gar nicht mehr daran, daß die mir 1829 von einem alten Manne, Namens Schiller, einem nahen Verwandten, den ich kommen ließ, gegebene Nachricht, der Urgroßvater des Dichters, Johann Kaspar, sey von Gr. Heppach hieher gezogen, wahr ist. Da er nicht im Taufbuch vorkommt, so mußte man sich wegen seines Alters eben auf die Aussagen der Hinterbliebenen verlassen, die um so weniger genau sind, als die Leute oft selbst ihr Alter nicht wissen, sondern eben so nach Hauptepochen des Jahres z.B. Lichtmeß, Georgii etc. - zu rechnen pflegen.

   Bittenfeld, 13. Nov. 1839.

M. Hochstetter, Pfr.               

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