| Friedrich Schiller @ www.Wissen-im-Netz.info | |
|
Homepage Literatur Schiller, Friedrich Biografien Schwab - Schillers Leben Vorwort Inhalt Buch 1 Buch 2 Buch 3 Urkunden Inhalt Genealogisches Schema Amtliche Notizen Genealog. Notizen Mutter Genealog. Notizen Vater Schreiben Diakonus Palmer Brief Pfarrer Hochstetter Brief Joh. Fried. Schiller Zubringensinventar Protokoll Geburtshaus Beilage Taufschein C. Schiller Taufschein F. Schiller Taufschein L. Schiller Lateinische Schulverse Zeugnisse Schillers Revers Montirungsstücke Brief Schillers des Vaters Auszug Schillers Taufschein Matrikel Schillers Brief von Karls-Akademie Brief an Zumsteeg Brief an Wacks Brief an Frau von Simanowitz Brief an C. Reinwald |
Genealogische Notizen über die Abstammung Schillersvon mütterlicher Seite I. Der älteste Vorfahr, der aus den Kirchenbüchern zu erheben ist (am 17 Juli 16931) nemlich ist die Stadt Marbach von den Franzosen eingeäschert worden, und es sind dabei auch alle Kirchenbücher zu Grunde gegangen, so daß dann durch den damaligen Diac. Mörleth die Noitzen von den Familien selbst gesammelt wurden) - ist
Unter den 16 Kindern aus dieser Ehe ist der weitere Stammvater Schillers II. Johann Kodweiß, Bürger und Bäcker; sein Geburtstag ist nicht mit Sicherheit anzugeben, da unter den aufgezählten Söhnen des vorigen (Nro. I.) 1) ein Johann Georg, geb. den 2. Febr. 1664, 2) ein Johannes, geb. den 5. Apr. 1666, 3) ein Johann Jacob, geb. den 13. Dec. 1669, genannt werden, deren jeder es seyn könnte; die weiteren Nachrichten nennen ihn blos Johann. Dieser war verheirathet mit Anna Elisabetha N.N., und erzeugte 8 Kinder, unter welchen hieher gehört als drittes Glied: III. Georg Friedrich Kodweiß, Bürger und Bäcker, auch Holzmesser, geboren den 4. Juni 1698. verheirathet mit Anna Maria N.N. Dieser ist der Großvater Schillers von mütterlicher Seite. Er wird zwar gewöhnlich, in Folge der Angabe des Taufbuchs bei der Geburt seiner Tochter, der Mutter Schillers, nicht Georg Friedrich, sondern Johann Friedrich genannt; allein dies ist ohne allen Zweifel ein Versehen des damaligen Diaconus, indem unterm 1 Juli 1730. ein früher geborenes Kind des Georg Friedrich Kodweiß, mit Namen Johann Friedrich aufgeführt ist, dessen Vater ebenfalls Bäcker und Holzmesser war, dessen Mutter ebenso heißt, wie die vorhin genannte, Anna Maria N.N. (die Geschlechtsnamen der Mütter sind leider nirgends angegeben) und dessen Taufpathen ebenfalls ganz dieselben sind, wie bei Schillers Mutter; womit auch die Zeit zwischen der Geburt jenes Sohnes und dieser Tochter, und der Umstand harmonirt, daß vorher nirgends in der ganzen großen Familie, ein Johann Friedrich vorkommt.2) Also die Tochter jenes Georg Friedrich Kodweiß, Bäckers und Holzmessers, ist IV. Elisabetha Dorothea, geb. d. 13. Dec. 1732, am 22. Juli 1749 copulirt mit Schillers Vater, Johann Caspar Schiller. 1)
Durch einen Schreibfehler stand hier 1793, wodurch ich in der Sedezausgabe
meiner Biographie irregeleitet worden, was im zweiten Drucke berichtigt worden
ist. Schwab.
|
|
© 1999 - 2004 Copyright by Jürgen Kühnle |
|