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Homepage Literatur Schiller, Friedrich Biografien Hoffmeister - Schillers Leben Vorwort Inhalt 1. Teil 1 Kapitel 2. Kapitel 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel 6. Kapitel 7. Kapitel Charak. Fiesco, Kabale/Liebe Ankunft in Bauerbach Stimmung, Briefe Frau von Wolzogen Liebe, Eifersucht Reinwald Entscheidung für Don Carlos Gelegenheitsgedichte Dalbergs Bemühungen Rückreise nach Mannheim 8. Kapitel 9. Kapitel 10. Kapitel 2. Teil 3. Teil |
ReinwaldDie bekümmerte Freundin konnte ihre mütterlichen Sorgen dem exzentrischen jungen Mann nicht verhehlen, und dieser schrieb in aufgeregter Stimmung an seine Schwester Christopine, so dass die Schillersche Familie auf der Solitude in neuen Schrecken kam. Die Frau von Wolzogen hatte bisher, wenn sie in Stuttgart war, die Eltern und Geschwister, welche sie schon früher kennen gelernt hatte, durch ihre Erzählungen und Nachrichten besser, als der Sohn durch seine immer überspannten Briefe beruhigt. Nun sahen sie ihn neuen Stürmen ausgesetzt. Die Antwort seiner Schwester auf jenes Schreiben kam in die Hände seines Freundes Reinwald, welcher sich zum Vermittler machte, indem er an Christophie schrieb, „in deren Briefe er so viel reifes Denken und so viele herzliche, besorgte Wohlmeinung gegen Schiller gefunden habe, dass er sich sehr freue.“ Die Frau von Wolzogen, meinte er (denn dem Stubengelehrten war Schillers Leidenschaft für Charlotte nicht bekannt geworden), habe keine Ursache, die Entfernung ihres Freundes zu wünschen; die Seinen brauchten sich hierüber nicht zu grämen. Übrigens müsse Schiller wieder in Gesellschaft der Menschen, in die Nähe eines Theaters kommen. Die Gegend, wo er jetzt sich aufhalte, und die nur im Sommer ein wenig von der Seite lächle, gleiche mehr der Gegend, wo das Rad des Ixion sich immer auf einem Ort herumdreht, als einer Dichterinsel, und ein zweiter Sommer, da zugebracht, werde den Doktor Schiller völlig hypochondrisch machen. Dieser so begonnene und fortgesetzte Briefwechsel war der Anfang eines engeren Verhältnisses zwischen den Korrespondierenden. |
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