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Homepage Literatur Schiller, Friedrich Biografien Hoffmeister - Schillers Leben Vorwort Inhalt 1. Teil 1 Kapitel 2. Kapitel 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel 6. Kapitel Ankunft in Mannheim Bittschrift an den Herzog Vorlesung des Fiesco Fußreise nach Frankfurt Grundzüge Kabale und Liebe Abschlägige Antwort Dalbergs Rückreise nach Oggersheim Aufenthalt in Oggersheim Furcht vor Verhaftung Fiesco abgewiesen Druck des Fiesco Aufbruch nach Bauerbach 7. Kapitel 8. Kapitel 9. Kapitel 10. Kapitel 2. Teil 3. Teil |
Druck des FiescoIn dem Drang seiner peinigenden Gefühle rasch entschlossen, ging Schiller mit seinem Manuskript zu dem wackern Schwan. Dieser bedauerte, wegen der Nachdrucker den Bogen nur mit einem Louisdor honorieren zu können. Er widmete das „republikanische Trauerspiel“, auf dessen Titel die Worte des Sallust standen: Nam id facinus imprimis ego memorabile existimo sceleris atque periculi novitate – seinem teueren Lehrer Abel, und erheilt für das Ganze etwa elf Louisdor. In den letzen acht bis zehn Tagen hatte Streicher seinen Freund in Oggersheim allein lassen müssen, um in der Stadt seinem Broderwerbe nachzugehen. Dass Schiller diesen treuen Gefährten in sein böses Schicksal verflochten, und ihn der Mittel beraubt hatte, nach Hamburg zu reisen, war, außer der drückenden Schuld in Stuttgart, noch das Schmerzlichste in seiner Lage. Die Not war in der letzten Zeit so groß geworden, dass Schiller seien Uhr hatte verkaufen müssen, und dessen ungeachtet hatten sie in den letzten vierzehn Tagen auf Borg gelebt. Nun erhielt er für seinen Fiesco gerade so viel, dass er die Kreidestriche auf der schwarzen Wirtstafel auslöschen, sich einige unentbehrliche Dinge für den Winter anschaffen und seine Reise nach Bauerbach, die er mittlerweile der Frau von Wolzogen in Stuttgart angekündigt hatte, bestreiten konnte. |
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