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Homepage Literatur Schiller, Friedrich Biografien Hoffmeister - Schillers Leben Vorwort Inhalt 1. Teil 1 Kapitel 2. Kapitel 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel 6. Kapitel Ankunft in Mannheim Bittschrift an den Herzog Vorlesung des Fiesco Fußreise nach Frankfurt Grundzüge Kabale und Liebe Abschlägige Antwort Dalbergs Rückreise nach Oggersheim Aufenthalt in Oggersheim Furcht vor Verhaftung Fiesco abgewiesen Druck des Fiesco Aufbruch nach Bauerbach 7. Kapitel 8. Kapitel 9. Kapitel 10. Kapitel 2. Teil 3. Teil |
Rückreise über Worms nach OggersheimEndlich, als der ganze Reichtum der Freunde sich schon in wenige Scheidemünzen verwandelt hatte, kamen die dreißig Gulden von Streichers Mutter. Schon am andern Morgen fuhren die Freunde auf dem Marktschiff nach Mainz, nahmen hier den Dom in Augenschein und setzten den folgenden Tag sehr früh zu Fuß den Weg weiter fort. Sie bewunderten bei der schönsten Morgenbeleuchtung den echt deutschen Eigensinn, mit welchem Main und Rhein ihre Abneigung gegeneinander durch ihre scharf geschiedene, blaue und gelbe Farbe bezeichnen, ließen sich in Nierstein für einen kleinen Taler einen Schoppen von dem viel besungenen Wein bester Gattung reichen, an dem sie, zu Fuß weiter wandelnd, einen wahren Herzensstärker fanden, und legten doch die letzte Station bis nach Worms auf einer Tour zurück. Schiller war meistens in Gedanken verloren und des anhaltenden Gehens ungewohnt. Einige Zielen Meiers, welche sie sich nach Worms ausgebeten hatten und hier vorfanden, beschieden sie zu einer Zusammenkunft nach Oggersheim, in das Wirtshaus zum Viehhoff, wo sie den anderen Tag zur bestimmten Stunde eintrafen. |
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