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Homepage Literatur Schiller, Friedrich Biografien Hoffmeister - Schillers Leben Vorwort Inhalt 1. Teil 1 Kapitel 2. Kapitel 3. Kapitel 4. Kapitel 5. Kapitel Reise nach Mannheim Aufführung der Räuber Beginn des Fiesco Würt.Repertorium Hartes Verbot des Herzogs Zweite Reise nach Mannheim Anschlag auf Dalberg Arrest Bedrängnis Flucht 6. Kapitel 7. Kapitel 8. Kapitel 9. Kapitel 10. Kapitel 2. Teil 3. Teil |
Beginn des FiescoUnter mehreren neuen dramatischen Stoffen hatte er sich längst für die Verschwörung des Fiesco entschieden, welche schon in der Karlsschule sein Interesse gefesselt hatte, wenn es auch urnichtig ist, dass er, wie Scharffenstein sagt, dieses Schauspiel schon halb fertig aus der Militärakademie brachte. In seiner medizinischen Probeschrift kommt die Stelle vor: „Doria hatte sich gewaltig geirrt, wenn er den wollüstigen Fiesco nicht fürchten zu dürfen glaubte.“ Schiller wurde auf dieses Sujet, welches der Grundidee der Räuber sehr nahe lag, wieder durch einen Ausspruch Rousseaus geführt, dass der Charakter des Fiesco einer der merkwürdigsten in der Geschichte sei. Da dieses Mal ein historisches Schauspiel verfasst werden sollte, so suchte er sich aus der öffentlichen Bibliothek und sonst woher Bücher zu verschaffen, um sich über diese Geschichte, ihre Zeit und ihren Schauplatz aufs Gründlichste zu belehren. Dann entwarf er sich nach seinem ordnenden Geist einen trockenen Plan des Ganzen, nach Akten und Szenen, die er dann einzeln, ohne Stetige Ordnung ausarbeitete, je nachdem Lust und Laune ihn anzog. Am 1. April 1782 zweifelte er, in einem Brief an Dalberg, nicht, „dass er zu Ende dieses Jahres die Verschwörung von Genua vollendet sehen werde, woran er schon einen großen Teil vorausgearbeitet habe.“ Zu seinem Verdruss hatte er gleichzeitig eine medizinische Abhandlung für die Karlsakademie auszuarbeiten, um den Doktorgrad zu erhalten. |
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