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Homepage Literatur Schiller, Friedrich Biografien Hoffmeister - Schillers Leben Vorwort Inhalt 1. Teil 1 Kapitel 2. Kapitel 3. Kapitel Aufenthalt Karlsakademie 4. Kapitel Die Räuber Austritt aus der Karlsschule Körperliches Erscheinen Beruf als Regimentsmedikus Häusliche Einrichtung Laura Sitten und Sittlichkeit Herausgabe der Räuber Schwan und Dalberg Umarbeitung der Räuber Die Anthologie Redaktion Unterhaltungsblatt 5. Kapitel 6. Kapitel 7. Kapitel 8. Kapitel 9. Kapitel 10. Kapitel 2. Teil 3. Teil |
Redaktion eines UnterhaltungsblattesBei Gelegenheit dieser literarischen Arbeiten bemerkt Petersen noch, dass Schiller im Jahr 1781 auch eine Unterhaltungszeitung, den Merkur, herausgab, was, wie der gelehrte Bibliothekar beifügt, Lessing, Gerstenberg und Benjamin Franklin auch getan hatten. Schiller bekam nur ein äußerst geringes Honorar, das Blatt enthielt aber beinahe nichts, als Schwänke und Schnurren, die er größtenteils aus einer Frankfurter Flugschrift („der roten Wage“) und aus Cranzens „Galerie der Teufel“, einem seiner Lieblingsbücher, nahm. Gedichte, sogar das auf des Herzogs Wiederkehr am 6. März 17811), ließ der Zensor nicht durch, und da derselbe auch sonst aus den grillenhaftesten Bedenklichkeiten die Druckbewilligung verweigerte, so ging Schiller einmal zum Zensor ins Haus, und stellte ihn heftig aufgebracht zur Rede. Der Streit endigte damit, dass Schiller die Türe gewiesen und ihm gedroht wurde, man werde ihn zur Treppe hinunterwerfen, wenn er nicht gehe. 1) Meine Nachlese zu Schillers W., Bd. 1, S. 28 f. und Bd. 3, S. 354. |
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