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Herzog Karl August von Weimar an Friedrich Schiller[11. Sept. 1799] Der von Ihnen gefaßte Vorsatz, diesen Winter, und vielleicht auch die folgenden, hier zuzubringen, ist mir so angenehm und erwünscht, daß ich gerne beitrage, Ihnen den hiesigen Aufenthalt zu erleichtern. 200 Rthlr. gebe ich Ihnen von Michaeli dieses Jahrs an Zulage. Ihre Gegenwart wird unsern gesellschaftlichen Verhältnissen von großem Nutzen sein, und Ihre Arbeiten können vielleicht Ihnen erleichtert werden, wenn Sie den hiesigen Theaterliebhabern etwas Zutrauen schenken und sie durch die Mittheilung der noch im Werden seienden Stücke beehren wollen. Was auf die Gesellschaft wirken soll, bildet sich gewiß auch besser, indem man mit mehrern Menschen umgeht als wenn man sich isoliert. Mir besonders ist die Hoffnung sehr schätzbar, Sie öfter zu sehen und Ihnen mündlich die Hochachtung und Freundschaft wiederholt versichern zu können, die ich für Sie hege, und womit ich verbleibe des Herrn Hofraths sehr wohlwollender Freund Karl August, |
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