Friedrich
Schiller

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Johann Wolfgang von Goethe an Schiller

I.1)

1. Mit Macbeth und Banko kommen einige, damit letzerer fragen könne: Wie weit ist's noch nach Foris?

II.

2. Die Glocke ruft. Darf nicht geklingelt werden, man hört vielmehr einen Glockenschlag.
3. Der Alte sollte sich setzen, oder fortgehen. Mit einer kleinen Veränderung schlöße Macduff den Act.

III.

4. Der Bursche, der Macbeth bedient, wäre besser anzuziehen und einigermaßen als Edelknabe herauszuputzen.
5. Eylensteins Mantel ist zu enge. Es wäre noch eine Bahn einzusetzen.
6. Bei Bankos Mord sollte man ganz Nacht machen.
7. Die Früchte auf der Tafel sind mehr ins Rothe zu malen.
8. Bankos Geist sieht mir in dem Wams zu prosaisch aus. Doch weiß ich nicht bestimmt anzugeben wie ich ihn anders wünsche.

IV.

9. Die Hexen sollten unter den Schleiern Drahtgestelle haben daß die Kopfe nicht zu glatt erscheinen. Vielleicht gäbe man ihnen Kränze die einigermaßen putzten, zur Nachahmung der Sibyllen.
10. Da nach der Hexenscene bei uns der Horizont fällt, so müßte Macbeth nicht sagen: Komm herein du2) draußen etc.; denn dieß supponirt die Scene in der Höhle.

V.

11. Lady wäscht oder reibt eine Hand um die andre.
12. Die Schilder wären aufzumalen.
13. Macbeth müßte sich doch, wenigstens zum Theil auf dem Theater rüsten; sonst hat er zu viel zu sprechen was keinen sinnlichen Bezug hat.
14. Er sollte nicht im Hermelinmantel fechten.

Den 16.3) April 1804.

G.

 
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