Friedrich
Schiller

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Johann Wolfgang von Goethe an Schiller

Frau von Stael war heute bei mir mit Müller, wozu der Herzog bald kam, wodurch die Unterhaltung sehr munter wurde und der Zweck, eine Übersetzung des Fischers durchzugehen, vereitelt wurde.

Hier schicke ich meinen Adelung; verzeihen Sie daß ich den Ihrigen wohleingepackt an Voß geschickt habe, der dessen zu einer Recension von Klopfstocks Grammatischen Gesprächen höchst nöthig bedurfte. Auch sende ich1) die ersten Stücke Zeitungen außer 1 und 2 und was mir sonst an dieser Sendung auch fehlt.

Ihr Gedicht ist ein recht artiger Stieg auf den Gotthardt, dem man sonst noch allerlei Deutungen zufügen kann, und ist ein zum Tell sehr geeignetes Lied.

Morgen Abend um fünf Uhr kommt Constant2) zu mir; mögen Sie mich später besuchen, so soll mir's sehr angenehm sein.

Wohl zu schlafen wünschend.

Am 26. Januar 1804.

G.

 
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