Friedrich
Schiller

www.wissen-im-Netz.info

###

###

Johann Wolfgang von Goethe an Schiller

Hier die Hälfte des fünften Buches; sie macht Epoche, drum durft' ich sie senden. Ich wünsche ihr gute Aufnahme. Mein Übel hat meine Plane1) geändert, so mußt' ich mit dieser Arbeit vorrücken. Verzeihen Sie die Schreibfehler und vergessen des Bleistifts nicht. Wenn Sie und Humboldt es gelesen haben, bitte ich es bald zurück. Da ich ungeduldig bin körperlich zu leiden, werde ich wohl nach Carlsbad gehen, das mich ehemals auf lange Zeit von gleichen Übeln befreite. Leben Sie wohl. Für den Kalender nächstens etwas, auch für die Horen. Ich bin erwartend wie Ihnen ein Einfall gefällt, den ich habe, die Jurisdiction der Horen und der Journale überhaupt zu erweitern. Sie erhalten einen Brief eines Mitarbeiters.

Mögen Sie doch recht wohl sein und in Ihren Arbeiten nicht gehindert.

Weimar den 11. Juni 1795.

G:

2)Was macht Carl?

 
Google
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de.