Friedrich
Schiller

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Johann Wolfgang von Goethe an Schiller

Hier erhalten Sie, mein Werthester, endlich den zweiten Band Wilhelms. Ich wünsche ihm auch bei seiner öffentlichen Erscheinung die Fortdauer Ihrer Neigung. Ich suche nun das fünfte Buch in Ordnung zu bringen, und da das sechste1) schon fertig ist, so hoffe ich vor Ende dieses Monats mich für diesen Sommer frei gearbeitet zu haben. Ich wünsche bald zu hören wie es Ihnen gelingt.

Beiliegende Exemplare bitte ich nach der Aufschrift gefällig2) zu vertheilen.

Leben Sie recht wohl.

Weimar den 16. Mai 1795.

G.

 
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