Friedrich
Schiller

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Johann Wolfgang von Goethe an Schiller

Gestern konnte ich mich, ohngeachtet einiger sehr leeren Stunden, nicht überwinden nochmals zu Ihnen zu gehen und förmlich Abschied zu nehmen; ich verließ Jena sehr ungern und danke Ihnen nochmals herzlich für Ihre Theilnehmung und Mittheilung. Hier vor allen Dingen die Elegien, die ich mir bald möglichst zurück erbitte; sie sollen dann, auf die gehörige Seitenzahl eingetheilt, abgeschrieben erscheinen.

Für den Kalender habe ich einiges, besonders für die Herrn X. Y. Z.1) gefunden, das nächstens mit dem übrigen folgt. Erinnern Sie mich manchmal an die Desiderata, damit mein guter Wille zur That werde.

Leben Sie recht wohl und grüßen die Ihrigen und die Freunde.

Weimar den 3. Mai 1795.

G.

 
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