Friedrich
Schiller

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Johann Wolfgang von Goethe an Schiller

Viel Glück zum neuen Jahre! Lassen Sie uns dieses zubringen, wie wir das vorige geendet haben, mit wechselseitiger Theilnahme an dem was wir lieben und treiben. Wenn ich die Gleichgesinnten nicht anfassen, was soll aus der Gesellschaft und der Geselligkeit werden! Ich freue mich, in der Hoffnung, daß Einwirkung und Vertrauen sich zwischen uns immer vermehren werden.

Hier der erste Band des Romans. Das zweite Exemplar für Humboldts. Möge das zweite Buch Ihnen wie das erste Freude machen. Das dritte bringe ich im Manuscript mit.

Die Gespenstergeschichten denke1) ich zur rechten Zeit zu liefern.

Auf Ihre Arbeit bin ich voller Verlangen. Meyer grüßt. Wir kommen wahrscheinlich Sonntags den 11. In der Zwischenzeit hören Sie noch von mir. Leben Sie recht wohl.

Weimar den 3. Januar 1795.

G.

 
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