Johann Wolfgang von Goethe @ www.Wissen-im-Netz.info
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      Johann Wolfgang von Goethe
         Briefe
            Goethe an Schiller
               Inhaltsverzeichnis
               Vorwort
               An König von Bayern
               Briefe 1794
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               Briefe 1804
               Briefe 1805
                 
975. An Schiller
                  976. An Schiller
                  977. An Goethe
                  978. An Schiller
                  979. An Goethe
                  980. An Schiller
                  981. An Schiller
                  982. An Goethe
                  983. An Schiller
                  984. An Goethe
                  985. An Schiller
                  986. An Goethe
                  987. An Schiller
                  988. An Schiller
                  989. An Goethe
                  990. An Schiller
                  991. An Goethe
                  ...
               Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller
               Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller
               Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern
               Zusammenstellung Band 1
               Zusammenstellung Band 2
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982. An Goethe

   Da Sie selbst wissen, wie ich beim ersten Gedanken an diese Übersetzung auf die Becker gerechnet, so daß ich wirklich vorzugsweise um ihrentwillen1) die Phädra und nicht den Britannicus gewählt, so können Sie leicht denken, wie curios mir das herumgehende Gerde vorkommen muß. Ich wüßte schlechterdings nicht, was dazu Anlaß könnte gegeben haben, wenn es nicht dieses ist, daß ich Oelsen, wie er mich vor seiner Abreise nach Berlin um Aufträge dahin bat, sagte, ich hätte ein Stück unter der Feder, wobei eine interessante Rolle für Madame Unzelmann wäre. Wie es aber möglich war, dieses so zu verstehen, als wenn Madame Unzelmann diese Rolle hier spielen sollte, begreife ich nicht.

   Mit meinen Kindern geht es gottlob ohne böse Zufälle ab, und es soll hoffe ich in wenig Tagen wieder gut stehen.

   Mich hat mein Katarrh noch nicht verlassen, ob er gleich nicht stark ist. Marmontels Memoires beschäftigen mich sehr, und besonders sind die Acheminements zur Revolution sehr gut geschildert. Es interessirt mich, mit Ihnen über Necker zu reden, wenn wir uns wieder sehen: denn ohne Zweifel kennen Sie ihn aus seinen eigenen Schriften und wissen, inwiefern Marmontels Bericht von ihm wahr ist.

Sch.

Ü   Þ

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