776. An Schiller
Ich wünschte, wie Sie wissen, morgen
nach Jena zu gehen; nun ist aber Iphigenia von Gluck in Arbeit, und wenn
die Repräsentation nicht mit Leben und Geschick arrangirt wird, so möchte
wenig davon zu hoffen sein. Ich ersuche Sie daher sich derselben
anzunehmen. Vielleicht fahren Sie um drei Uhr mit in die Probe, um sich
einen allgemeinen Begriff zu machen. Geht es gut so wäre es auch gleich
eine Oper zum Secularfest.
Dagegen soll auch alles angewendet
werden die Schöpfung zu Stande zu bringen.
G.
Ü
Þ
|