748. An Goethe
[Weimar, 22. Juli 1800.]1)
Ich bin ganz verwundert und erstaunt
über den schnellen Entschluß den Sie gefaßt, und ob ich gleich recht viel
Gutes davon für Ihre Arbeiten hoffe, so ist mir doch Ihre Abwesenheit
nicht erfreulich. Mögen Ihnen die alten Wände im Schloß viel Glück bringen
und mögen Sie sich dort der guten und bösen Tage erinnern, die wir zu Jena
mit einander lebten.
Ich hoffe, bald gute Nachrichten von
Ihren Successen zu erhalten und werde nicht ermangeln Sie von meinen
Zuständen zu benachrichtigen.
Meine Frau empfiehlt sich Ihnen auch
aufs beste.
Leben Sie recht wohl.
Sch.
Ü
Þ
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