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666. An SchillerIndem mich Ihr Brief von einer Seite beruhigt da er mir die Nachricht von der Besserung Ihrer lieben Frauen giebt so entstehen von der andern Seite freilich wieder neue Sorgen wegen der Dauer des Übels. Ich will suchen mich die nächste Woche los zu machen um einige Zeit mit Ihnen zuzubringen obgleich mancherlei Umstände, wie ich befürchte, mir entgegenstehen werden. Diese Tage habe ich mehr zweckmäßig als zum Vergnügen auf dem Lande zugebracht; in der Stadt komme ich über lauter Kleinigkeiten gar nicht zur Besinnung. Bury, ein alter Römischer Freund ist hier, der, nachdem er siebzehn Jahre in Rom zugebracht, sich auch wieder nach Norden zurückziehen müssen. Für heute sage ich nichts mehr als ein Lebewohl. Weimar am 2. November 1799. G. |
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