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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 Briefe 1795 Briefe 1796 Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 560. An Goethe 561. An Schiller 562. An Schiller 563. An Goethe 564. An Goethe 565. An Schiller 566. An Goethe 567. An Schiller 568. An Schiller 569. An Schiller 570. An Schiller 571. An Schiller 572. An Schiller 573. An Goethe 574. An Schiller ... Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
565. An SchillerDa ich ungewiß bin ob ich Sie heute zu Tische sehen werde und der Herzog mich aufs Zimmer einladen läßt, wohin ich, aus mehreren Ursachen1) nicht versäumen darf zu gehen, so sage ich dort zu und erwarte Sie, werthester Freund, heute Abend um vier Uhr, da sich die Theatralische Welt wieder bei mir versammeln wird. Das zweite Stück der Propyläen ist angekommen und die Zufriedenheit, die man etwa haben mag so etwas wieder hinter sich zu sehen, wird durch die böslichen Druckfehler gestört, die sich abermals in den letzten Bogen finden. Wir müssen nun aufs dritte hoffen und die Sache selbst bessern. Übrigens kann ich auch dieses Stück nicht ansehen ohne zu wünschen bald etwas von Ihrer Arbeit in diesem Werke zu erblicken. Worum2) ich Sie aber, in dem Augenblicke der völligsten3) Improduction, inständig bitte ist: mir das Apperçü über Piccolomini zu verschaffen womit ich mich in der neuen Zeitung bald möglichst produciren könne. Wir müssen um so mehr4) eilen weil die Berliner gewiß, sobald das Stück gespielt ist, mit einer Sündfluth von Urtheilen werden angeschwollen kommen. Leben Sie recht wohl. Weimar am 17. Januar 1799. G. |
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