332. An Goethe
Jena den 27. Juni 1797.
Ich lege hier zwei Gedichte bei, die
gestern für den Almanach eingeschickt worden sind. Sehen Sie sie doch an,
und sagen mir in ein paar Worten, wie Ihnen die Arbeit vorkommt, und was
Sie sich von dem Verfasser versprechen. Über Producte in dieser Manier
habe ich kein reines Urtheil, und ich wünschte gerade in diesem Fall recht
klar zu sehen, weil mein Rath und Wink auf den Verfasser Einfluss haben
wird.
Leben Sie recht wohl. Es ist hier
unfreundlich und regnet, auch hat der heutige Tag nicht viel geboren.
Sch.
Ü
Þ
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