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               Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller
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285. An Goethe

[Jena den 1. März.]1)              

   Es freut mich herzlich, daß Loders Kräuterthee, so über er auch schmeckt, einen poetischen Humor und Lust zum Heldengedicht bei Ihnen geweckt hat. Ich bin, obgleich von keinem Katarrh gehindert, seit gestern nicht viel avancirt, weil mein Schlaf wieder sehr in Unordnung gewesen. Doch hoffe ich meine zwei Piccolominis heute noch eine Strecke vorwärts zu bringen.

   Haben Sie doch die Güte beiliegendes anzusehen und zu überlegen ob wir die Sache quaestionis nicht in Weimar beschleunigen, und allenfallsigen Obstakeln vorbeugen können. Es leigt mir gar zu viel an der Sache, und daß sie auch bald entscheiden werde. Vielleicht hat Voigt dabei zu sagen, und da sind Sie wohl so gut, und schreiben ihm ein Wörtchen.

   Erholen Sie sich sobald möglich, daß wir morgen wieder zusammen sein können.

Sch.

Ü   Þ

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