284. An Schiller
Der Katarrh ist zwar auf dem Abmarsche,
doch soll ich noch die Stube hüten und die Gewohnheit fängt an mir diesen
Aufenthalt erträglich zu machen.
Nachdem die Insecten mich an den
vergangenen Tagen beschäftigt, so habe ich heute den Muth gefaßt den
vierten Gesang völlig in Ordnung zu bringen, und es ist mir gelungen; ich
schöpfe daraus einige Hoffnung für die Folge. Leben Sie recht wohl und
seien Sie von Ihrer Seite fleißig und sagen Sie der lieben Frau, daß ich
für meine Theescheue durch den abscheulichsten Kräuterthee bestraft werde.
Jena am 1. März 1797.
G.
Ü
Þ
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