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182. An SchillerGleich, nachdem ich Ihren ersten Brief erhalten hatte, fing ich an Ihnen etwas darauf zu sagen; nun überraschen mich, in meinen wahrhaft irdischen Geschäften, Ihre zwei folgenden Briefe, wahrhaft als Stimmen aus einer andern Welt, auf die ich nur horchen kann. Fahren Sie fort mich zu erquicken und aufzumuntern! Durch Ihre Bedenken setzen Sie mich in den Stand das achte Buch, sobald ich es wieder angreife, zu vollenden. Ich habe schon fast für alle Ihre Desideria eine Auskunft, durch die sich, selbst in meinem Geiste, das Ganze auch an diesen Punkten mehr verbindet, wahrer1) und lieblicher wird. Werden Sie nicht müde mir durchaus Ihre Meinung zu sagen und behalten Sie das Buch noch diese acht Tage bei sich. Was Sie von Cellini bedürfen bringe ich indeß vorwärts; ich schreibe Ihnen nur summarisch was ich am achten Buche noch zu arbeiten gedenke2), und alsdann3) soll die letzte Abschrift Anfang August aus unsern Händen sein. Ihre Briefe sind jetzt meine einzige Unterhaltung, und wie dankbar ich Ihnen sei daß Sie mir so auf einmal über so vieles weghelfen4), werden Sie fühlen. Leben Sie recht wohl und grüßen Sei die liebe Frau. Weimar den 5. Juli 1796. G. |
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