| Johann Wolfgang von Goethe @ www.Wissen-im-Netz.info | |
|
Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 Briefe 1795 Briefe 1796 ... 155. An Schiller 156. An Goethe 157. An Goethe 158. An Schiller 159. An Goethe 160. An Schiller 161. An Schiller 162. An Schiller 163. An Goethe 164. An Schiller 165. An Goethe 166. An Schiller 167. An Goethe 168. An Schiller 169. An Goethe 170. An Goethe 171. An Schiller 172. An Goethe 173. An Schiller ... Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
164. An SchillerNachdem ich glücklich in Weimar angekommen bin, habe ich mich sogleich dem strengsten Fleiß ergeben; Cellini, und ich hoffe der Roman, sollen bald davon zeugen. Haben Sie die Güte mir1) das siebente Buch2) nächstens zurückzuschicken. Hier folgen die versprochenen Epigramme; es sind doch dreißig an der Zahl! Leider ist auch hier der Haß doppelt so stark als die Liebe. Sobald Sie mit der Zusammenstellung fertig sind, so schicken Sie mir das Ganze ja gleich. Dadurch wird manches Xenion, das noch unvollendet da liegt, gewiß völlig fertig, und zu neuen giebt es wieder Anlaß. Das eine, der Gefährliche, habe ich nach Ihrer Idee gemacht; vielleicht nehmen Sie die Veränderung auf. Überhaupt wird mich beim Durchgehen der übrigen im allgemeinen der Gedanke leiten, daß wir bei aller Bitterkeit uns vor criminellen Inculpationen hüten. Die Idylle und noch sonst irgend ein Gedicht sollen bald auch kommen. Ich genieße nun in meinem Hause den völligsten Urlaub, und erfreue mich über die ungeheuern Pensa die ich vor mir sehe. Haben Sie nochmals Dank für alles gute. Leben Sie recht wohl und lassen mir3) ja von sich und von den Ihrigen bald etwas hören. Weimar den 10. Juni 1796. G. Der Roman ist heute früh angekommen; in wenig Tagen hören Sie und erhalten Sie mehr. Die Zeichnungen zu Hirts Manuscript lagen nicht bei; es war wie es scheint eine Göpferdtsche Papierprobe. |
|
© 1999 - 2004 Copyright by Jürgen Kühnle |
|