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163. An GoetheJena den 10. Juni 1796. Mögen Sie jetzt wieder in Ruhe sein und die Arbeit gut von statten gehen. Ich bin recht verlangend nach der Ausführung Ihrer vielfachen Ideen, und erwarte recht bald etwas davon. Um die Abschrift der zwei fertigen Stücke bitte ich nochmals. Auch erinnere ich Sie an den Brief den Sie Zeltern in Berlin schreiben wollen, und worin ich nur in zwei Worten unsers Almanachs zu gedenken bitte. Ich werde, wenn Sie es vorbereitet, alsdann auch an ihn schreiben und ihm etwas zu componiren schicken. Hier sende ich Ihnen einige Schriftproben für den Druck des Almanachs. Ich habe dazu mein neuestes Gedicht gewählt, dem ich eine gute Aufnahme wünsche. Die Proben sehen noch nach nichts aus, weil sie nur roh sind abgezogen worden, aber ich wünschte zu wissen, welche Schrift Sie vorziehen (*). Hier folgen auch die Zeichnungen von Hirt, nebst dem Manuscript des Meisters. Meine Frau grüßt aufs schönste. Zwieback soll nach Verlangen geliefert werden1). Leben Sie recht wohl. Sch. (*) Die Proben folgen auf den Montag. Göpferdt ist nicht ganz fertig geworden.2) |
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