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Homepage Literatur Johann Wolfgang von Goethe Briefe Goethe an Schiller Inhaltsverzeichnis Vorwort An König von Bayern Briefe 1794 Briefe 1795 ... 96. An Schiller 97. An Schiller 98. An Goethe 99. An Goethe 100. An Schiller 101. An Schiller 102. An Goethe 103. An Schiller 104. An Schiller 105. An Goethe 106. An Schiller 107. An Schiller 108. An Schiller 109. An Goethe 110. An Schiller 111. An Goethe 112. An Goethe 113. An Schiller 114. An Goethe ... Briefe 1796 Briefe 1797 Briefe 1798 Briefe 1799 Briefe 1800 Briefe 1801 Briefe 1802 Briefe 1803 Briefe 1804 Briefe 1805 Anh. 1: Goethe an Ch. Schiller Anh. 2: Herzog K.-A. an Schiller Anh. 3: Schiller an Prof. Süvern Zusammenstellung Band 1 Zusammenstellung Band 2 Register Goethe Register Schiller Register Personen Sach-Register Orts-Register |
105. An GoetheIch höre von unserm Freunde, der sich Ihnen1) bestens empfiehlt, daß Sie sich ganz in Ihr Zimmer vergraben hätten, um Ihren Roman zu expediren, wie Unger pressirt. Meine besten Wünsche zu diesem Geschäft. Ich bin voll Erwartung, diesen dritten Theil beisammen zu sehen. Übermorgen werden wir Sie also wieder sehen, worauf ich mich herzlich freue und lange gehofft habe. Humboldt kommt diesen Winter nicht mehr hieher, welches mir sehr unangenehm ist. Seien Sie doch so gütig, mir das Archiv der Zeit, welches die berühmte Antwort auf Ihren Angriff enthält, so wie auch das Stück der neuen Monatsschrift, worin mein Lob stehen soll, mitzubringen. Ich kann beides hier nicht zu Gesicht bekommen. Ein Rudel Gedichte erwartet Sie hier. Ich höre mit Vergnügen, daß Sie damit umgehen, uns eine neue Acquisition für die Horen zu verschaffen, von der ich im Voraus eine sehr2) gute Meinung habe. Das Mährchen hat uns recht unterhalten, und es gefällt gewiß allgemein. Mündlich ein Mehreres. Jena den 2. October 1795. Leben Sie recht wohl. Sch. |
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