Ludwig Ganghofer

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Ludwig Ganghofer - Hubertusland

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Auerhahnfalz

   Viel ernste und fröhliche Lieder haben ihn schon besungen, den ‚großen Hahn’! Und keine schönere Jagd – so behauptet manch ein Jäger – als die Falzjagd auf den einsiedlerischen Sänger des Bergwaldes! Wenn das tödliche Blei den seltsamen Liebesgesang des mächtigen Vogels verstummen macht, wenn das Echo des Schusses grollend hinrollt über die schneebedeckten Berge, und wenn der schwere Hahn in wuchtigem Fall nieder rauscht durch die dunklen, schwankenden Zweige: Das gewährt dem Hochlandsjäger eine Freude, die nicht einmal von den stolzen Gefühl überboten wird, mit dem er den flüchtigen Hirsch im Feuer stürzen sieht.

   Was den rechten und echten Hochlandsjäger der Hahnenjagd vor jeder anderen den Vorzug geben lässt, das liegt zum Teil auch wohl in dem Umstand, dass es gerade der Auerhahn ist, der – wie die heimkehrende Schnepfe im Niederwald des Flachlandes – nach den rauen, schneereichen Wintermonaten mit seinem Falzgesang in den Bergen das neue Jägerjahr eröffnet; noch mehr aber ist die Ursache dieser Vorliebe in den reichen, herrlichen Reizen zu suchen, mit denen die erwachende Natur, mit denen das geheimnisvolle Dämmerleben des erstehenden Tages diese Jagd umgibt – mit Reizen, die kein Wort ermisst, die nur jener voll und ganz zu verstehen und zu würdigen weiß, der sie selbst genossen mit offenem Aug’ und empfänglichem Herzen.

   Wenn vor den siegreichen Strahlen der Frühlingssonne sich der Schnee in trotzigem Schneckengang aus den Hochlandtälern zurückzieht in seine kalten Felsenhöhlen, wenn an den Buchen und Lärchen die Rinden springen und die jungen Knospen zu Tag streben, dann erweist sich die belebende Macht des Frühlings auch an dem einsiedlerischen Auerhahn; sie löst ihm die sonst so stumme Zunge, bringt ihm in ihrer Weise die Meinung bei, dass es nicht gut wäre, wenn der Hahn allein bliebe, und treibt ihn aus seinem versteckten ‚Winterstand’ den lichteren Gehegen zu, in denen die braunen Hennen mit vertraulichem Gackern und mit dem glucksenden Paarungsruf die Heidelbeersträuche und Wacholderbeete durchhuschen.

   Da zieht der Jäger lang vor dem Ergrauen des Morgens aus, um vorerst den Standort des Hahnes zu erforschen, den Hahn zu ‚verlusen’, der durch seinen Liebesgesang zum Verräter an seinem eigenen Leben wird. Oder es steigt der Jäger bei sinkendem Nachmittag zu Berge, um aus einem Versteck den ‚Einfall’ zu belauschen. Gewöhnlich bei Beginn der Dämmerung kommt der Hahn mit schwerem Flügelschlag dem Falzbaum zugestrichen, auf dem er schlafend die Nacht verbringt, um beim falben Frühschimmer des Morgens sein Falzlied anzustimmen, das er erst beschließt, wenn er sich vor dem vollen Erwachen des Tages zu den Hennen auf die Erde schwingt. Unruhig rückt er nach dem Einfall auf dem Ast hin und her, stellt sich von einer Seite auf die andere und äugt bei gestrecktem Hals nach allen Richtungen, bis ihn die herrschende Stille vertraut und sorglos macht. Ist er guter Laune, so fängt er wohl noch zu falzen an; aber es ist zumeist kein rechter Zug in solch einem Abendgesang; die ‚Gesetzlein’ folgen träge aufeinander; nach und nach verliert sein Klippen den hellen Ton und geht allmählich in Laute über, die den leise rasselnden Atemzügen eines müden Menschen gleichen, den wider Willen der Schlaf überkommen hat. Inzwischen sitzt der Jäger regungslos in seinem Versteck; jede Bewegung, jedes Geräusch würde den Hahn ‚vergrämen’ und zum Abstreichen veranlassen. Erst wenn die Nacht mit ihren schwarzen Schatten über den Bergwald gesunken ist, erhebt sich der stille Lauscher und schleicht sich lautlos aus der Hörweite des Hahnes, um raschen Ganges das Dorf zu suchen. Solch einem Abend folgt ein kurzer Schlaf; denn ein paar Stunden nach Mitternacht heißt es schon wieder munter sein.

   Das Jägerherz erfüllt mit frohen Hoffnungen, tritt man ins Freie; die kühle Nachtluft erfrischt das Gesicht, und aus der wolkenlosen Finsternis des Himmels lächeln und winken die flimmernden Sterne. Schon mit der Wanderung durch das dunkle, schlummernde Dorf beginnt der eigenartig bestrickende Reiz solch eines Weidmannsganges. Eintönig rauscht der Talbach in seinem steinernen Bett; ein Hund schlägt an, träg und verschlafen; aus einem einzigen, unter Bäumen versteckten Häuschen schimmert Licht – ist es schlummerloses Elend oder still wachendes Glück, dem hier die Lampe leuchtet? Vorüber! Dort winken die Berge, die sich aufwärts türmen gleich einer schwarzen Mauer. Ein kurzer Anstieg über feuchtes Wiesengehänge, und der Wald ist erreicht. Wie sachtes Flüstern geht es durch die nächtigen Zweige. In mäßiger Steigung zieht sich der Weg der Höhe zu, aus dem dichteren Wald über offene Rodungen lenkend und wieder im Hochwald sich verlierend. Die niederen Büsche, die Steinklötze und Wurzelstöcke, die den Weg begleiten, zeigen in der Dunkelheit absonderlich gestaltete Konturen und erregen die Phantasie. Und zu den Erinnerungen an die Märchenzeit der Jugend, die unwillkürlich beim Anblick dieser finsteren Gestalten erwachen, gesellt sich der wimmernde Schrei eines Käuzleins, das durch die Tannenwipfel seinem Felsenhorst entgegen streicht. Jetzt geht ein leises Brechen und Knacken durch das Jungholz; da flüchtet ein Reh waldeinwärts, das der Schritt des Jägers aufgescheucht. Allmählich wandelt sich die Finsternis zu grauer Dämmerung; die weißen, abgetretenen Steine des Weges werden sichtbar, und auf kurze Strecken unterscheidet man schon die einzelnen Stämme des Waldes. Der Falzplatz ist nicht mehr allzu fern; auf einem moosigen Felsblock hält man kurze Rast, um sich ‚ein bissl zu verschnaufen’. Jetzt gewinnt auch die Jägersorge die Oberhand über die Freude an dem stillen Leben der Natur. Wird der Morgen Weidmannsglück oder Missgeschick bescheren? Vorwärts! Vereinzelte, schüchterne Vogelstimmen werden bereits im Wald laut, und am östlichen Himmel erwacht schon das erste fahle Licht, das die Sterne erlöschen macht. Drunten im Tal ermuntert sich das Dorf; Hundegekläff, langsamer Hufschlag und Wagengerassel tönen, durch die Ferne gedämpft, zur Höhe. Vorwärts! Schritt für Schritt geht es den letzten Rest des Hanges empor, geräuschlos, unter stetem Lugen und Lauschen. Da plötzlich schießt dem Jäger das Blut zum Herzen; er hat einen Laut vernommen gleich einem hell klingenden Zungenschlag: Das Klippen, das ‚Schnackln’ des falzenden Hahnes.

   Einige Minuten, und die erste Erregung ist niedergezwungen. Achtsam jeden Stein und jeden dürren Ast vermeidend, schleicht man sich näher von Stamm zu Stamm, bis das Falzlied klar und deutlich zu vernehmen ist: Dieses langsam beginnende Klippen, das schneller und schneller aufeinander folgt, um mit dem stark tönenden ‚Hauptschlag’ in den ‚Schleifer’ überzuleiten, der sich anhört wie das Wetzen einer Sense. Wie eine Säule steht der Jäger, und es rührt sich kein Härchen an ihm, solange der Vogel schweigt und solange das Klippen währt; der Hauptschlag erst erlöst ihn aus seiner Starrheit – nun zwei oder drei rasche, sicher ausgeführte Schritte – und wieder heißt es still stehen, bevor das Schleifen noch zu Ende ging. Denn während dieses drei oder vier Sekunden langen Schleifens ist der Hahn, der sonst mit Ohr und Auge scharf ‚vernimmt’ und ‚äugt’, für alles taub und blind, was um ihn vorgeht; der Klang und die Anstrengung seines Gesanges verschließen sein Ohr für jedes andere Geräusch, selbst für den krachenden Hall eines fehlgegangenen Schusses.

   So folgt ‚Gesetzlein’ auf ‚Gesetzlein’, und jedes ringt den Jäger Schritt um Schritt dem Falzbaum näher. Nun wieder ein Sprung, und da geht es wie ein Ruck durch seine Arme, und fester schießen sich die Hände ums eine Büchse. Er hat den Hahn erblickt, auf dem waagrecht stehenden Ast einer kahlen Lärche. Scharf heben sich von dem dämmerigen Morgenhimmel die Konturen des schwarzen Vogels ab – ein Anblick, der selbst den brennenden Jagdeifer für eine Weile bannt. Sorglos und unverdrossen falzt der Hahn ein Liedlein um das andere, tanzt dazu in leidenschaftlicher Bewegung auf seinem Ast hin und her, wendet und reckt den Kopf aus dem Hals, an dem der Federbart sich sträubt, und fächert den breiten, weiß gesprenkelten ‚Stoß’. Heller und heller wird es am Himmel, dessen östliche Ferne sich schon mit farbigen Streifen säumt. Immer rascher und erregter tönt der Falzgesang des Hahnes, und prächtiger mit jeder Minute entwickelt sich das Bild des leidenschaftlichen Tieres. Schon unterscheidet der Jäger die Zeichnung des Gefieders, feurig leuchten ihm die roten Augenbogen, die ‚Rosen’, entgegen, und schneeweiß schimmern die ‚Spiegel’ der hängenden, zitternden Schwingen.

   Da lässt sich von der nahen Lichtung das leise, mahnende Glucken einer Henne vernehmen. Der Hahn verstummt inmitten des beginnenden Klippens. Eine Weile schweigt er. Dann hebt er von neuem sein Falzlied an – sein letztes! Denn auch der Jäger hat jene Mahnung verstanden. Langsam führt er die Büchse zur Wange, eine Sekunde noch – dann bricht der Schuss, und

„Rings der Hall die Vöglein weckt,
Die schlafend in Busch und Baum versteckt,
Und keines von ihnen bekümmert der Tod,
Sie alle frisch grüßen das Morgenrot,“

Wie Vater Kobell einst gesungen, der auch seine Herzensfreude daran hatte, wenn der stattliche Vogel niederstürzte durch das brechende Gezweig.

   Mit hellem Jauchzer springt der Jäger auf seine Beute zu; erst wird das erlegte Wild nach Alter, Gewicht und Schönheit mit Bedacht geschätzt; dann heißt es, zur Rast ein behagliches Plätzchen suchen, und die Pfeife wird in Brand gesteckt.

   Ringsumher erwacht allmählich der volle Tag. Rotes Licht übergießt den Himmel und flutet durch den Bergwald, um wieder zu erblassen vor den Licht sprühenden Strahlen, die von Osten her emporschießen über das Firmament; die schneebedeckten Felsenhäupter, hinter denen die Sonne empor taucht, sehen sich an, als trüge jedes von ihnen eine Riesenkrone aus weiß glühendem Erz.

   Ein blendendes Leuchten und Flimmern webt durch das knospende Gezweig der Bäume und über en Moosgrund, auf dem die Tautropfen, zu denen der Reif zerschmilzt, in bunte Farben funkeln.

   Ein Flattern, Pispern und Zwitschern huscht von Ast zu Ast. Draußen auf der Rodung klingt aus dem dichten, schon frisch ergrünenden Heidelbeerkraut das Glucksen der Auerhennen, und mit schnarchendem Krächzen streicht eine verspätete Schnepfe über die niederen Büsche; vom tieferen Hang empor tönt das Gurren einer wilden Taube, die erst vor wenigen Tagen von der Wanderschaft zurückkehrte, und aus dem höheren Tann hernieder hallt der melancholische Schrei des Schwarzspechtes, wechselnd mit dem emsigen Hämmern und Scheiten des fleißigen Vogels.

   Lautlosen Trittes zeiht ein Reh aus dem Dickicht, windend und sichernd mit erhobenem Haupt. Lange steht es, die schillernden ‚Lichter’ in Neugier auf die regungslose Gestalt des Jägers gerichtet. Dann trippelt es weiter, um draußen auf der Rodung die warme Sonne zu suchen und die ersten zarten Grasspitzen, die der Frühling ihm beschert.

   Nun wird der Heimweg angetreten, und fröhliche Lieder, mit halblauter Stimme hinaus gesungen in den leuchtenden Morgen, kürzen den langen Weg.

   So gemütlich endet aber nicht jeder Pirschgang auf den singenden Hahn. Gar oft verdirbt die Bosheit des Wetters dem Jäger nach schwerer Mühe die ganze Jagd. Oder es will der Hahn trotz aller Gunst der Witterung nicht falzen; und da lässt er sich nicht einmal fragen, weshalb er nicht will – er macht sich eben unsichtbar. Häufig auch bringt sich der Jäger durch eigene Schuld um den erhofften Erfolg; ein Schritt zuviel beim ‚Anspringen’, eine unvorsichtige Bewegung während der Pausen, und der Hahn ist ‚vergrämt’; da heißt es dann vor dem misstrauisch gewordenen Vogel stehen wie eine Mauer, oft durch lange, endlos scheinende Minuten, ob einem auch die Knochen im Leibe zerbrechen möchten; ein vorzeitiges Ermüden, ein einziges Wanken, und der Hahn ‚reitet’ dem Jäger vor der Nase davon. Manchmal auch gelang das Anspringen vortrefflich, man steht schon in nächster Nähe des Falzbaumes. Aber kein Hahn ist zu sehen. Denn wie in der modernen Lyrik, so gibt es auch unter diesen Liebessängern des Bergwaldes Idealisten und Pessimisten. Diese letzteren singen ihr Falzlied in gar melancholischem Ton, halten sich dabei in einem dichten Fichtenwipfel verborgen oder drücken sich während des Falzens regungslos und weltschmerzlich an den Stamm der Buche, so dass nicht einmal das schärfste Jägerauge sie im Dämmergrau von den dunklen Knorren des Baumes zu unterscheiden vermag. Sogar die extremen Realisten sind vertreten, die dem um ne Falzbaum schleichenden Jäger zuweilen den anrüchigsten Naturalismus auf den Hut herunterdozieren.

   Hat man endlich den Hahn erblickt, so gilt es noch einen guten Schuss zu tun, was beim grauen Zwielicht und namentlich bei ‚Hahnenfieber’ keine lichte Sache ist. Und jedes treffende Schrotkorn tötet nicht; da streicht der Hahn im Feuer ab, tief unten auf dem Berghang, inmitten eins dichten Gestrüpps, hört man ihn zur Erde plumpsen und findet ihn erst, wenn er überhaupt gefunden wird, nach stundenlanger Suche. Manchmal auch ermuntert sich der angeschossene Hahn beim Anblick des Jägers wieder, flüchtet sich mit Flattern und Laufen und ist gewöhnlich verloren, wenn ihn der Jäger nicht in der Eile mit einem zweiten Schuss zu erhaschen vermag.

   Von solch kleinen Bitternissen der Hahnenjagd könnte ich zur Genüge erzählen. So passierte es mir vor Jahren in der Forstei Seehaus, dass ich einen alten Pechhahn ‚flügelte’. Ich wollte das Gefieder des Vogels schonen, gab einen zweiten Schuss nicht ab, sondern verließ mich auf meine flinken Beine. Eine tolle Jagd begann; ein um das andere Mal hatte ich den Hahn unter den Händen, aber immer entwischte er mir wieder, meine Finger mit scharfen Schnabelhieben bedenkend. Schließlich gerieten wir in eine steile, mit tiefem Schnee erfüllte Lawinengasse, und da ging es an ein Stürzen, Kollern und Kugeln im Schnee, dass es für den lachenden Förster gar lustig anzusehen, für mich aber wenig lustig mitzumachen war. Als ich endlich des Hahnes habhaft wurde, war er in einem Zustand, als hätte ihn die des Rupfens kundige Köchin schon ein Stündlein in der Arbeit gehabt.

   Freilich, so oder so, das Gerupftwerden ist für den Auerhahn das Ende seiner Abenteuer. Wie hoch von Unkundigen sein kulinarischer Wert in der Küche geschätzt wird, das mag ein kleines Geschichtchen beweisen. Der brave Pfarrer eines Gebirgsdorfes erhielt vom Förster einen Auerhahn zum Geschenk. Die Pfarrersköchin, die noch niemals einen Auerhahn zubereitet hatte, suchte guten Rat beim Förster. Und da erhielt sie folgendes Rezept: „Erstens amal musst ihn im Keller an der Luft hängen lassen a ganze Wochen; nachher amal musst ihn vier Tag lang in’ Boden einigraben, dass er ins Dämpfen kommt und die Zaachn (Zähigkeit) verliert; nachher amal musst ihn recht sauber rupfen und musst ihm mit einer glühenden Kohl die Haarln abbrennen; nachher amal musst ihn ausnehmen und musst ihn von außen ihn recht schön spicken, musst ihn füllen mit die besten Sachen, a halbe Stund wird er in Madeira gsotten, nachher wird er in Butter schön bräunlet rausbraten, und wann er firtig is, nachher wirst ihn am Mist, denn mehr is das zaache Luder net wert!“

   Diese Methode ist etwas umständlich, aber probat, und ich kann sie allen Hausfrauen, welche Mitleid haben mit den Zähnen ihrer Eheherren, auf das dringendste empfehlen – d.h. nur jenen Hausfrauen, die gleich der Pfarrersköchin nicht wissen, wie ein Auerhahn behandelt und gebraten wird. Meine Frau versteht das Kunststück. Und jeder Auerhahn, der auf unsere Tafel kommt, ist ein Leckerbissen feinster Güte. Das Rezept soll älter als ein halbes Jahrtausend sein und aus der Hofküche von Kaiser Ludwig dem Bayer stammen. Ob’s wahr ist, weiß ich nicht. Aber gut ist das Rezept! Und schöne Frauenkunst ist das: Die zähesten Härten des Lebens in milden Wohlgeschmack zu verwandeln!

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