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Trompeterschwan
Erkennung
Lebensraum
Verhalten
Status
Trompeterschwäne in Nordamerika wurden in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts durch menschliche Beeinträchtigung, Zerstörung des Lebensraums und kommerziellen Handel mit Schwanenbälgen beinahe ausgerottet. Kleine Bestände überlebten in isolierten Gebieten wie dem Yellowstone. Red Rock Lakes National Wildlife Refuge, westlich des Parks, wurde in den 1930igern besonders für die Trompeterschwäne bestimmt. In den 1950igern wurde eine ansehnliche Schwanenpopulation in Alaska entdeckt. Heute gibt es wieder über 20000 Trompeterschwäne in Nordamerika. Im Yellowstone jedoch sind die einheimischen Trompeterschwäne sehr selten und es wurden nur 20 Exemplare in den letzten Jahren gezählt. Die Anzahl im Winter variiert von 60 bis zu mehreren Hundert. Die Aufzuchtsrate ist sehr niedrig. Eine Bedrohung wurde kürzlich beseitigt. Höckerschwäne wurden in den 1960iger Jahren durch Landeigner im Paradise Valley, nördlich des Parks, eingeführt. Diese nicht-einheimischen Schwäne stellten eine Bedrohung dar, da sie die einheimischen Trompeterschwäne in dieser Region zu ersetzen drohten. Jedoch wurde im Jahr 1989 damit angefangen, die Höckerschwäne auf Privatland durch in Gefangenschaft aufgezogene Trompeterschwäne zu ersetzen. Jetzt gibt es 13 erwachsene Trompeterschwäne im Paradise Valley und drei Paare zogen sieben Jungvögel in 2005 groß. Diese Schwäne tragen zur Population der Trompeterschwäne im Park bei. |
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Jürgen Kühnle
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