www.Wissen-im-Netz.infoAngelegenheiten des Parks |
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Angelegenheit: Praktizierter UmweltschutzDie Angelegenheit
Geschichte1995: Biodiesel-Lastwagen wurden dem Park gespendet, um alternative Treibstoffe zu testen. 1997: Der Park feiert sein 125jähriges Bestehen und die „grünen“ Anstrengungen wachsen. 1998: Die Holzaussichtsplattform des Old Faithful wird durch eine Plattform aus recycletem Plastik ersetzt; das Mitfahrprogramm für Mitarbeiter beginnt. 1999: Der Yellowstone-Nationalpark beginnt mit der Verwendung von nichtgiftigen Haushaltsreinigern; mit Ethanol vermischter Treibstoff wird den Besuchern angeboten. 2002: Alle Dieselfahrzeuge des Parks werden auf Biodiesel umgerüstet; die „Greater Yellowstone/Teton Clean Cities Coalition“ erhält eine Bundesauszeichnung. 2003: Regionale Kompostwerke öffnen; der Park demonstriert die erste Brennstoffzelle im Nationalpark; der Park beginnt mit Prototypentests von alternativ angetriebenen Mehrsaisonfahrzeugen. 2004: Die Parkangestellten verwenden gespendete Hybridfahrzeugen; die Wohnungen der Xanterra-Angestellten erhalten die LEED-Auszeichnung. StatistikenJährliche Recyclingquote des Parks:
Zusätzlich, jährlich im Yellowstone:
Im 1997 feierte der Yellowstone Nationalpark seinen 125jährigen Jahrestag, einer der gestellten Fragen war: Was können wir tun, um diesen nationalen Schatz für die nächsten 125 Jahre zu erhalten und zu schützen? Das Ergebnis war „The Greening of Yellowstone.“ Einige „grüne“ Projekte waren bereits gestartet, wie die Demonstration der Sauberkeit und Wirtschaftlichkeit des Biodiesels. Seit einiger Zeit adressiert der Park und seine zahlreichen Partner eine breite Anzahl zur Vermeidung von Verschmutzung, Müllvermeidung, alternative Treibstoffe und Recycling-Projekte. Zusammen steigerten sie eine effektive Erhaltung der Umwelt im Park und umgebenden Gemeinden. Arbeits- und Fachtagung „Greening of Yellowstone“Der Yellowstone Nationalpark in Partnerschaft mit den Staaten von Montana und Wyoming, dem „US Department of Energy“ (DOE) und privater Gruppen veranstaltete eine dreitägige Fachtagung im Oktober 1996 und im Mai 1998. Die Teilnehmer entwickelten eine Vision der Erhaltung der Werte des Parks und lieferten Möglichkeiten die Umweltqualität zu verbessern. Sie betrachteten eine große Anzahl von Strategien, wie die Entwicklung einer regionalen Kompostieranlage, Betrieb von Fahrzeugen mit alternativen Treibstoffen, ersetzen von giftigen Lösungsmitteln, verstärkte Verwendung von umweltfreundlichen Produkten und Änderung der Energieinfrastruktur, um sie umweltfreundlicher zu gestalten. Teilnehmer beendeten die Tagung mit der Verpflichtung als Partner zusammenzuarbeiten, um die einzigartige Umgebung der Region zu schützen und zu erweitern. Auf der Welle der NachhaltigkeitDer Yellowstone hat über 24 km Holzstege, die meisten von ihnen sind über 20 Jahre alt. Das Holz dieser Stege wurde zur Konservierung mit Chemikalien druckbehandelt. So wie die Holzstege verwittern, geben sie die toxischen Chemikalien aus dem Holz in den Boden und Wasser ab. Balken aus recyceltem Kunststoff ersetzen das druckbehandelten Holz, so dass immer geringere Mengen von toxischen Chemikalien in den Park freigegeben werden. Im Jahr 1998 stiftete die Firma Lever Brothers die Kunststoffbalken aus recycelten Plastikbehältern, um die Aussichtsplattform um den Old Faithful Geysir zu ersetzen. Die Entsprechung von drei Millionen Plastikmilchbeutel wurden für diese Balken verwendet. Jetzt erhalten die Besucher eine erzieherische Aussage über das Recycling, während sie auf einen Ausbruch des weltweit berühmtesten Geysirs warten. Nachhaltigkeit treibenDer Yellowstone-Nationalpark bietet eine einzigartige Möglichkeit die alternativen Treibstoffe in einem ökologisch empfindlichen und extrem kalten Gebiet zu demonstrieren. Um dies zu tun, ging der National Park Service Partnerschaften mit dem „Montana Department of Environmental Quality“ (DEQ), DOE und der Universität von Idaho ein, um Biodiesel aus Rapsöl und Ethanol aus Kartoffelabfällen zu testen. Im Februar 1995 stiftete Dodge Truck Inc. einen neuen, allradgetriebenen Dreivierteltonner für dieses Projekt. Der Lastwagen hat seither über 289620 km mit 100 Prozent Biodiesel gefahren. Sein Durchschnittsverbrauch betrug 22,3 l/100 km, was genau dem Verbrauch eines dieselgetriebenen Lastwagens entspricht. Abgastests zeigten eine Verringerung in Qualm, Hydrokarbonaten, Stickoxiden und Kohlenmonoxyd. Tests zeigten auch, dass Bären durch den süßen Duft des Biodiesel-Abgases nicht angezogen werden, was ein Bedenken war. Im September 1998 wurde der Motor des Lastwagens untersucht, enthüllte nur einen sehr geringen Verschleiß und keinen Aufbau von Kohlenstoffablagerungen. Seitdem begann der Park alternative Treibstoffe und pflanzliche Schmierstoffe und Hydrauliköle in vielen seiner Fahrzeuge zu verwenden. Alle dieselgetriebenen Fahrzeuge, die durch die Parkangestellten verwendet werden und viele der Fahrzeuge der Konzessionäre, verwenden eine 20 prozentige Beimengung von Rapsöl im Diesel. Benzingetriebene Fahrzeuge im Park verwenden eine Ethanolbeimischung (E-10). Dieser Treibstoff ist auch für Parkbesucher an den Tankstellen verfügbar – das erste Mal, dass diese Möglichkeit in einem Nationalpark geschaffen wurde. Ab dem Jahr 2004 verwendet der Park Hybridfahrzeuge, die mit Strom arbeiten, der durch den Verbrennungsmotor und das Bremssystem erzeugt werden. Diese Fahrzeuge sparen Benzin, reduzieren Emissionen und arbeiten durch den Strom leise. Toyota USA stiftete vier Prius-Modelle, die den Besucher die Umweltvorteile der Hybridfahrzeuge nahe bringen sollen. Aufbau der NachhaltigkeitDie Gebäude des Yellowstones – viele historisch – stellen Möglichkeiten für die Verwendung von nachhaltigen Baumaterialien und -techniken dar, wenn sie repariert, umgebaut oder ersetzt werden. Um diese Möglichkeiten bestmöglich auszunützen, haben der Park und seine Partner:
„Grüne“ ReinigungsprodukteIm August 1998 bewertete die „US Environmental Protection Agency“ zusammen mit dem Yellowstone-Nationalpark die Reinigungsprodukte des Parks. Sie fanden existierende Produkte mit leicht giftigen Bestandteilen und andere mit potentiell hohen Gesundheitsgefahren. Als Ergebnis wechselte der Park von über 130 Produkten mit Gesundheits- oder Umweltrisiken auf weniger als 10 Produkte, die für die Umwelt und Mitarbeiter sicher sind. Die Bewertung wurde auf die Parkkommissionäre ausgedehnt, die auch auf sicherere Produkte wechselten. Dieser Wechsel zu sicheren und umweltverträglicheren Reinigungsprodukten wurde auch auf viele andere Nationalparks ausgedehnt. Erneuerbare EnergieDie Manager des Yellowstones ermittelten mehrere Einrichtungen, wo alternative, erneuerbare Energiequellen ökonomisch und effizient sind. Eine der am einfachsten zu erkennenden, ist die elektrische Solaranlage, die an der Lamar Buffalo Ranch installiert wurde. Sie liefert über 80 Prozent des Energiebedarfs des Gebäudekomplexes. Die Lewis Lake Contact Station und die Rangerwohnung verwendet auch Solarenergie, das die Verwendung des umweltverschmutzenden Propangenerator reduziert. Noch effizientere, erneuerbare Elektrizität kann von Brennstoffzellen gewonnen werden, die Wasserstoff in Strom umwandeln und nicht von sonnigem Wetter oder Batterien abhängig ist. In 2002 demonstrierten die Parkmanager, dass diese neue Technologie im extremen Klima des Yellowstones funktioniert, indem sie eine Brennstoffzelle zur Stromerzeugung des Westeingangs verwenden. Recyceln und KompostierungIm Jahr 1994 zeigte eine Studie im Yellowstone-Nationalpark, dass 60…75 Prozent des festen Abfalls kompostiert werden kann. Die Kompostierung im großen Maßstab wird weitaus ökonomischer, verglichen mit dem Transport des festen Abfalls über 240 km zu Deponien. Das „Southwest Montana Composting Project“ – eine Partnerschaft zwischen den Bezirken, Stadtgemeinden und dem National Park Service – bauten eine Kompostieranlage im industriellen Maßstab nahe West Yellowstone. Sie begann ihren Betrieb im Juli 2003 und wandeln 60 Prozent des festen Abfalls aus dem Park in ein wertvollen Bodenverbesserungsmittel um. Eine weitere regionale Partnerschaft, „The Headwaters Cooperative Recycling Project“, das den Yellowstone Nationalpark umfasst, erweitert seine Recycling-Möglichkeiten im Park und den umliegenden Gemeinden. Zum Beispiel wurden Recyclingcontainer für Glas, Plastik, Papier, Aluminium und Karton auf den Campingplätzen des Parks und anderen Besucherbereichen platziert. Im Jahr 2005 begann der Yellowstone als erster Nationalpark, kleine Propanbehälter zu recyceln, wie sie für Lampen und für einige Campingöfen verwendet werden. In sechs Monaten sammelte der Park über 3000 Behälter, die zerdrückt und als Stahl zurückgegeben werden. Mitarbeiter-MitfahrprogrammIm Januar 1998 initiierte der Yellowstone Nationalpark ein Mitfahrprogramm auf Vorschlag der Parkmitarbeiter, die nördlich des Parks leben – viele von ihnen leben über 80 km entfernt. Sie waren bereit, dieses Programm mitzufinanzieren. Vorteile des Programms umfassen:
Ungefähr 45 Mitarbeiter nehmen an dem Mitfahrprogramm teil, eine wichtige Demonstration des Engagement des National Park Service für öffentliche Transportmittel. Verband der sauberen StädteDas Programm der sauberen Städte ist eine Anstrengung der Bürger, um die Energiesicherheit und die Verwendung alternativer, sauberer Brennstoffe zu adressieren. Der Verband der sauberen Städte im Größeren Yellowstone / Teton umfassen öffentliche und private Interessenvertreter im Yellowstone und Grand Teton Nationalpark und den umgebenden Einfallgemeinden in Idaho, Montana und Wyoming. Um die Bezeichnung einer sauberen Stadt zu erhalten, muss der Verband allgemeinen Zielen zustimmen und einen Maßnahmenplan erstellen, um diese Ziele zu erreichen. Auch fokussiert sich das nationale Programm der sauberen Städte auf eine Erweiterung seiner Umfangs, um auch alternative Brennstoffe für Gebäude und andere Betrieben zu verwenden. Ihre Ziele umfassen:
Neben dem Empfang der Bezeichnung „Saubere Städte“ im Jahr 2002, erhielt der Verband Unterstützung vom Bund zur Implementierung der unterschiedlichen Pläne. Laufende Projekte sind:
Die Konzessionäre werden „grün“Die Hauptkonzessionäre des Yellowstone Nationalparks tragen zur Umweltnachhaltigkeit über die oben beschriebene Partnerschaft mit dem National Park Service bei. Sie erstellen auch ein gemeinschaftliche Verpflichtung zu einem Umweltprogramm, das internationale Geschäftsstandards der Nachhaltigkeit erfüllt. GreenPath und Delaware NorthDelaware North, die die Gemischtwarenhandlungen des Parks betreibt, nennt sein Umweltprogramm „GreenPath“. Sein Ziel ist die Reduzierung von Abfall, Erhöhung des Recyclings und „einen positiven Umweltbeitrag zur Gemeinschaft liefern.“ Die Tätigkeit umfasst:
„GreenTeams“ der Angestellten an jedem Standort implementieren diese Praktiken und entwickeln neue. Ecologix und Xanterra Parks und ResortsXanterra, das Übernachtungen im Park anbietet, nennt sein Umweltprogramm „Ecologix“. Es umfasst die Teilnahme der Mitarbeiter bei der Entwicklung und Implementierung nachhaltiger Prozesse, wie die folgenden:
Auch die Speisekarten und andere Druckerzeugnisse werden nachhaltig hergestellt. In der Druckerei von Xanterra im Yellowstone, werden über 4,1 Millionen Dokumente jährlich gedruckt. Die Tinte ist zu 100 Prozent auf Soja basierend und das Papier ist recycelt. Um die Druckmaschinen zu reinigen, verwenden die Mitarbeiter ein Lösungsmittel, das weit weniger giftig ist wie die früheren Materialien. AussichtDer Yellowstone Nationalpark wird weiterhin Partnerschaften für nachhaltige Ressourcen entwickeln. Zum Beispiel haben die Manager des Yellowstones und ihre Kollegen der Konzessionsfirmen, die Yellowstone Association und regionale Partner eine Arbeitsgruppe gebildet, um die Abfallwirtschaft und die Entwicklung der Ressourcen zu koordinieren. |
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